Jürgen Klinsmann: Kein Engagement in England – Rückkehr in die USA
Dezember 22, 2009 at 2:41 pm Hinterlasse einen Kommentar
Das Sommermärchen mit der deutschen Nationalmannschaft liegt nun schon über drei Jahre zurück und auch sein erster Job als Vereinstrainer liegt längst ein Jahr in der Vergangenheit: Jürgen Klinsmann hat seine Planungen nun wieder zurück in die USA gelegt, wo er die nächsten Monate verbringen möchte. Ein neues Engagement als Trainer wird es daher wohl nicht geben.
Von Sebastian HEIER
München. Jürgen Klinsmann hatte es geschafft, den Aufstieg vom sympathischen Torjäger zum Nationalmannschaftstrainer. Im Dress der DFB-Auswahl konnte Klinsmann auch an der Seitenlinie jubeln, 2006 schaffte er bei der Heim-WM einen sensationellen dritten Platz. Das Sommermärchen war schon fast in Vergessenheit geraten, als der FC Bayern München an Klinsmanns Tür klopfte und prompt wurde er beim deutschen Rekordmeister mit einem Vertrag ausgestattet.
Die große Bayern-Revolution des Jürgen Klinsmann hielt allerdings nur wenige Monate, denn schon bald wurde den Verantwortlichen klar, dass das Konzept „Jürgen Klinsmann“ nicht passt. Nach der Trennung wurde es ruhig um den einstigen Stürmerstar. Nach Monaten der Arbeitslosigkeit wurde der Ex-Bayern-Coach nun mit dem Premier League-Klub FC Liverpool in Verbindung gebracht.
Klinsmann-Rückkehr in die USA
Im großen RTL-Jahresrückblick äußerte sich Klinsmann am Sonntagabend zu seiner Zukunft und machte dabei deutlich, dass er erst einmal wieder zurück in die USA ziehen werde: „Wir gehen mit der Familie wieder nach Amerika zurück. Wir bringen die Kinder dorthin zurück, wo sie aufgewachsen sind. Sie kommen wieder auf ihre Schule.“
Einen Bundesligisten oder gar einen Klub aus England werde er demnach nicht trainieren. „Im Fußball geht’s schnell. Nach der WM in Südafrika kann ich vielleicht eine neue Aufgabe im Fußball übernehmen“, blickte Klinsmann in die Zukunft.
„In ein paar Jahren hätte es besser funktioniert“
Auch über seine Arbeit beim FC Bayern München verlor Klinsmann einige Worte und erklärte: „Es lief doch zwischenmenschlich sehr konträr. Jeder hatte seine eigenen Vorstellungen. Und dann haben diejenigen mit der Macht halt die Reißleine gezogen, wie sich Karl-Heinz Rummenigge ausgedrückt hat. Vielleicht hätte es in ein paar Jahren besser funktioniert.“
Eintrag abgelegt unter Bundesliga, Deutschland, fußball, International. Tags: .
Diesen Artikel zurückverfolgen | Abonniere Kommentare via RSS Feed